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Veranstaltungen der regionalen Kulturforen

20.3. Kulturforum Hamburg

Vortrag von Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: Kunstfreiheit als Gradmesser demokratischer Freiheit - zum Zusammenhang von Kultur, offener Gesellschaft und Demokratie
MI | 20.3.2019 | 19.30 Uhr | Kunstverein Hamburg | Klosterwall 23, 20095 Hamburg
Artikel 5 unseres Grundgesetzes gewährleistet die Freiheit von Kunst und Medien. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einer gereiften Demokratie. Und doch gibt es in jüngster Zeit aus dem nationalistischen und rechtsautoritären Lager offene oder versteckte Attacken gegen Kunstwerke, Inszenierungen oder literarische Texte; Medienschelte zählt zum Repertoire rechtspopulistischer Demonstrationen.

Dagegen haben sich Künstler und Kulturinstitutionen mit ihrer „Erklärung der Vielen“ positioniert und werden im Mai für die Freiheit der Kunst bundesweit demonstrieren. Dass die Initiative vom Hamburger Senator für Kultur und Medien begrüßt und unterstützt wird, nahm Ende November 2018 die AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft zum Anlass für eine Große Anfrage.

Das Kulturforum findet: Es lohnt sich, über Freiheit, Vielfalt und gesellschaftliche Verantwortung der Kunst und die Rolle des Staates zu diskutieren!
Begrüßung durch die Hausherrin Bettina Steinbrügge. Nach dem Vortrag des Senators sind Sie herzlich zur Diskussion eingeladen. Bringen Sie gern Freunde mit! Der Eintritt ist frei.

www.kulturforum-hh.de
kontakt(at)kulturforum-hh.de

26.3. Kulturforum Starnberg

Vortrag von Björn Vedder | Reicher Pöbel: Über die Monster des Kapitalismus
DI | 26.3.2019 | 20 Uhr | Bayerischer Hof | Bahnhofsplatz 12, 82319 Starnberg
Björn Vedders Essay ist durch eine Stelle aus Hegels Rechtsphilosophie von 1821 inspiriert. „Er (Hegel) hat den Begriff des ‚reichen Pöbels‘ geprägt, um damit jene zu beschreiben, deren Reichtum es ihnen erlaubt, sich aus dem ‚Band der Not‘ herauszulösen. Dieses Band der Not, so Hegel, verbindet die meisten Menschen miteinander, indem es sie zwingt, zur Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse auch die Bedürfnisse von anderen und mithin der Allgemeinheit zu befriedigen.“ (Vedder 2018, S. 14)

Vedder analysiert, wie dieses Idealmodell einer über den Markt vermittelten Gesellschaft heute aus den Fugen gerät. Er untersucht das Bild der Superreichen als „Monster des Kapitalismus“ und hinterfragt zugleich das „Reichenbashing“, durch das der ‚reiche Pöbel‘ 2. Klasse, die obere, z.T. bildungsbürgerliche und journalistische Mittelschicht, von seinem eigenen Verhalten ablenkt. Der soziale Aufstieg aus den Grundschichten werde derzeit auch durch die Abgrenzungsbrutalität von Menschen der bürgerlichen Mitte verhindert. Eine agnostische Fastenpredigt, die dadurch an Reiz gewinnt, dass der Autor nicht nur promovierter Philosoph und Journalist ist, sondern auch Literaturdozent.
Eintritt € 8,--/ € 6,--

E-Mail: info(at)kulturforum-starnberg.de
http://www.kulturforumstarnberg.de

27.3. Kulturforum Saarland

Reihe Ist unsere Demokratie in Gefahr? | Wie Rechtsextremisten und Rechtpopulisten unsere Gesellschaft bedrohen
MI | 27.3.2019 | 18.30 Uhr | Congresshalle Saarbrücken, Saal Ost | Hafenstr. 12, 66111 Saarbrücken
Mit Jörg Schönenborn, Fernsehdirektor des Westdeutschen Rundfunks und u.a. bekannt als Moderator der ARD-Wahlsendungen und des ARD-Presseclubs. Schönenborn geht der Frage nach, ob unsere Demokratie in Gefahr ist bzw. wie stabil sie ist. Die Phänomene Wahlerfolge der AfD, Präsidentschaft von Donald Trump oder auch die Veränderung der Medienlandschaft werden sehr breit als Gefahren wahrgenommen. Hält unsere Demokratie hier stand und was ist zu tun? Moderator wird Michael Thieser vom Saarländischen Rundfunk sein.
Moderation: Michael Thieser, Saarländischer Rundfunk
Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer

Anmeldung unbedingt erforderlich: gegen-rechts(at)arbeitskammer.de

1.4. KulturForum München

Kulturstammtisch | Carola Ludwig im Gespräch mit Anke Könemann
MO | 1.4.2019 | 19.00 Uhr | Münchner Künstlerhaus, Clubraum, 3. OG | Lenbachplatz 8, 80333 München (Tram 19)

Alt und Jung machen Schule! Herzlich Willkommen in der Integrativen Montessori Volksschule an der Balanstraße und der "Werkstatt der Generationen". An dieser Schule gehört das Miteinander von Kindern und älteren Menschen zum Stundenplan. Dieses außergewöhnliche Schulprojekt wurde von engagierten Eltern gegründet. Jahrgangsgemischte Klassen, Projekt- und Freiarbeit gehören ebenfalls zum Programm. Von der ersten bis zur zehnten Klasse besuchen Schüler*innen mit und ohne Behinderung hier den Unterricht. Ziel der Werkstatt der Generationen ist ein aktives Miteinander der Generationen, generationenübergreifendes Lernen wird durch das große ehrenamtliche Engagement der älteren Generation ermöglicht. Wie diese Idee in der Praxis umgesetzt wird, darüber wird Carola Ludwig mit Anke Könemann sprechen.

Anke Könemann ist seit 2007 Gründungsmitglied der integrativen Montessori Volksschule an der Balanstraße in München und Projektleiterin der dortigen Werkstatt der Generationen. Mehr als zwanzig Jahre arbeitete sie als Dolmetscherin, heilkundliche Psychotherapeutin und Trainerin im Kommunikationsbereich. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter.

webmaster(at)kulturforum-muenchen.de
http://www.kulturforum-muenchen.de/

5.4. Kulturforum Stadt Berlin

Premiere: "Das weiße Rössl am Central Park (In schlechtem Deutsch und ebensolchem Englisch" | Mit dem Kulturforum in die Sophiensaele - Anmeldung bis 24.3.
FR | 5.4.2019 | 19.00 Uhr | Treffpunkt: Foyer der Sophiensaele, Sophienstr. 18, 10178 Berlin-Mitte (U-Bahn Weinmeisterstr., S-Bahn Hackescher Markt, S-Bahn Oranienburger Str.)

Die Spielstätte. Die Sophiensaele befinden sich im ehemaligen Handwerkervereinshaus, das 1904/1905 in der Sophienstraße entstand. Das Haus des 1844 gegründeten Berliner Vereins diente der Weiterbildung und war ein wichtiger Versammlungsort der Arbeiterbewegung. In der DDR wurden die Räumlichkeiten vom Maxim-Gorki-Theater als Werkstätten genutzt. Im Herbst 1996 wurden die Sophiensaele mit der Uraufführung von Sasha Waltz' Erfolgsstück Allee der Kosmonauten als Produktions- und Spielstätte für Freies Theater eröffnet. Heute sind die Sophiensæle einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für die Freien darstellenden Künste im deutschsprachigen Raum. So wurde jetzt die Produktion "Unendlicher Spaß" von Thorsten Lensing zum diesjährigen Theatertreffen eingeladen. Seit 2011 ist Franziska Werner Künstlerische Leiterin des Hauses.

Das Stück. Wie baut man sich nach Flucht und Vertreibung eine neue kulturelle Heimat? Was nimmt man mit? Was lässt man zurück? Diese Fragen verhandeln Johannes Müller und Philine Rinnert durch einen historischen Rückgriff: Das Singspiel Im Weißen Rössl (1930) ist das Heimat-Abziehbild des deutschen Revuetheaters - und wurde von den Nazis verboten. In zahlreichen Inszenierungen geflüchteter Europäer_innen lebte es jedoch weiter. Eins dieser Zeugnisse kultureller Transformation ist Jimmy Bergs' Bearbeitung Das Weisse Rössl am Central Park - In schlechtem Deutsch und ebensolchem Englisch, das im Emigranten-Treffpunkt Café Vienna in New York gespielt wurde. In ihrem Projekt tragen Johannes Müller und Philine Rinnert die Überreste dieser vergessenen Rössl-Version zusammen. In Zusammenarbeit mit Autor Daniel Sauermilch und der Künstlerin Leila Hekmat begeben sich Müller und Rinnert mit dem Publikum auf ein Revue-historisches Ausgrabungsfeld - in einen Assoziationsraum aus verlorener Entertainment-Geschichte, deutscher Fluchterfahrung und der schillernden Neuerfindung von Heimat.

19.00 Uhr Begrüßung durch Franziska Werner
20.00 Uhr Aufführung von "Das weiße Rössl am Central Park"

Anmeldungen bitte mit Angabe der Zahl der Karten bis spätestens 24. März unter http://www.spd.berlin/sophiensaele oder per Mail an info(at)ulrich-horb.de. Die Karten zum Preis von 15 € müssen bis zum 5. April 2019, 19 Uhr an der Kasse der Sophiensaele abgeholt werden. Sie sind unter dem Stichwort "Kulturforum" namentlich reserviert.

25.4. Kulturforum Saarland

Reihe Ist unsere Demokratie in Gefahr? | Rechtspopulisten hier und dort! Erfahrungen aus dem Alltag in Deutschland wie in Europa
DO | 25.4.2019 | 18.30 Uhr | Stiftung Demokratie Saarland | Europaallee 18, 66113 Saarbrücken
Es diskutieren Andrea Röpke, szenekundige Journalistin u.a. der „taz“, „Spiegel“ und des Fernsehmagazins „Report“, Prof. Dr. Fabian Virchow, Politikwissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt „Rechtsextremismus / Neonazismus“ an der Fachhochschule Düsseldorf und der SPD-Politiker Jo Leinen, Mitglied im Europäischen Parlament. Es moderiert Dörte Grabbert von der Arbeitskammer des Saarlandes.
Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer

Anmeldung unbedingt erforderlich: co(at)sdsaar.de