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Veranstaltungen der regionalen Kulturforen

9.7. Kulturforum Starnberg

Führung durch die Ausstellung | Revolution in der Provinz: Starnberg im November 1918
Film "Eisner, der unbequeme Ministerpräsident"

DI | 9.7.2019 | 17.00 Uhr | Museum Starnberger See, Possenhofener Str. 5, 82319 Starnberg

Auch Starnberg wurde von der Revolution erfasst, die im November 1918 zur Gründung des Freistaats Bayern führte. Die Ausstellung im Museum Starnberger See legt ihren Schwerpunkt auf die Aktionen des Starnberger Arbeiter- und Bürgerrats in den verschiedenen Phasen der Revolution bis zur Radikalisierung während der Räterepublik. Ein zweiter Schwerpunkt sind die Ereignisse beim Einmarsch Württemberger Freikorps am 29. April, als auf der Bleichwiese (Nähe Bahnhof Nord) 28 Rotgardisten und weitere Revolutionäre erschossen wurden. Mit ihren vielen bislang unbekannten Bildern und Textquellen ist die Ausstellung, die nur noch bis 14.7.2019 zu sehen ist, ein wichtiger Beitrag zur Mikrogeschichte der Revolutionsjahre 1918/19.
Führung: Angela Müller, Zeithistorikerin

Danach stellt der etwa halbstündige Film „Eisner, der unbequeme Ministerpräsident“ (Regie: Regina Gerriets; 2018) den Bezug zu den Ereignissen in München her. Johannes Schmied spricht über seine Arbeit an diesem Film und die Gründe, ihn so zu gestalten.
Eintritt incl. Führung € 8,--/ € 6,--

http://www.kulturforumstarnberg.de

16.7. KulturForum München

Führung durch die "Deutsche Eiche"
DI | 16.7.2019 | 9.30 Uhr | Hotel "Deutsche Eiche" | Reichenbachstr. 13, 80469 München

Die „Deutsche Eiche“, nicht nur eine gemütliche Traditionsgaststätte, sondern auch schickes Design-Hotel mit „aussichtsreicher“ Terrasse und einem der größten schwulen Badehäuser, hat eine lange Geschichte. weiterlesen

Treffpunkt am Eingang des Hotels „Deutsche Eiche“, Dauer etwa 2,5 Stunden. Kostenbeitrag 6,- € für Mitglieder, Nichtmitglieder 12,- €. Der Erlös geht an die Initiative von Dietmar Holzapfel zur Wiedererrichtung des König-Ludwig-Denkmals an der Corneliusbrücke. Beschränkte Teilnehmerzahl, daher Anmeldung erforderlich unter: christine.prunkl(at)kulturforum-muenchen.de

18.7. Kulturforum München

Ausstellungsbesuch | Die Stadt Ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge
DO | 18.7.2019 | 18.00 Uhr | NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München (U2/Bus 100 - Haltestelle Königsplatz; Tram 27/28 - Haltestelle Karolinenplatz)

Die neue Wechselausstellung des NS-Dokumentationszentrums München zeigt anhand historischer und aktueller Beispiele, wie eine zunehmende politische Polarisierung zur Spaltung und zum endgültigen Ausschluss einzelner Gruppen aus der Gesellschaft führen kann. Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Verfilmung von Hugo Bettauers Roman „Die Stadt ohne Juden“ von 1924. weiterlesen

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 25 Personen. Um Anmeldung bis 4. Juli wird gebeten unter lars.mentrup(at)kulturforum-muenchen.de oder Lars Mentrup, Hohenzollernstr. 17, 80801 München.

21.7. KulturForum München

Open-Air-Kino | Die Hohenzollernstraße - Ein Film von Wolfgang Ettlich
SO | 21.7.2019 | bei Einbruch der Dunkelheit | Parkplatz des Elisabethmarkts, 80796 München (Tram 27/28 Elisabethplatz)

Ein Dokumentarfilm von Wolfgang Ettlich über die Schwabinger Straße, die mit ihren zahlreichen Geschäften die lebendigste Einkaufsstraße in diesem Stadtviertel ist. Seit 2003 beobachtet Wolfgang Ettlich die Hohenzollernstraße, die einem immer schnelleren Wandel unterliegt, nicht zuletzt wegen der steigenden Ladenmieten, aber trotz der Veränderungen immer noch von großem Charme geprägt ist. Mit seinem Kameramann Hans Albrecht Lusznat schaut er nicht nur in den Läden vorbei und plaudert mit den Inhaber*innen, sondern geht auch in die Hinterhöfe, in Privatwohnungen und bezieht zufällige Begegnungen mit ein. Mit dem dritten Teil der Langzeitbeobachtung beendet er seine Sicht auf die Hohenzollernstraße. Wolfgang Ettlich wird anwesend sein und für ein Filmgespräch zur Verfügung stehen.

www.kulturforum-muenchen.de

12.8. Kulturforum Stadt Berlin

DIE REDE mit Dr. Matthias Kollatz, Senator für Finanzen | Kultur – Investition, die Früchte trägt? Konkurrenzen und Möglichkeiten in der wachsenden Hauptstadt
MO | 12.8.2019 | 18.30 Uhr | Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163 | 13353 Berlin (U- und S-Bhf. Wedding)

Auch wenn ein Finanzsenator keine unmittelbare kulturpolitische Entscheidungskompetenz hat, wirken sich finanzpolitische Rahmenbedingungen und Weichenstellungen, Investitionspolitik und Ausgabensteuerung erheblich auf die Situation in der Kultur aus. Daher interessiert aus kultureller Sicht die Perspektive der Finanzpolitik für die kulturelle Zukunft Berlins. Wie können die Stärken der Berliner Kultur unterstützt werden - und wie kann den Gefahren begegnet werden, die trotz der internationalen Ausstrahlung der Kultur in Berlin nicht zuletzt durch Verwertungsdruck, Kommerzialisierung, Raumnot oder prekäre Verdienstmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler entstanden sind?

E-Mail: post(at)kultur-in-berlin.com
http://www.kultur-in-berlin.com/

Kulturforum Hamburg

Vortrag von Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: Kunstfreiheit als Gradmesser demokratischer Freiheit - zum Zusammenhang von Kultur, offener Gesellschaft und Demokratie

Ende März hatte das Kulturforum Hamburg zum Impulsvortrag von Dr. Carsten Brosda, Hamburgs Senator für Kultur und Medien, in den Kunstverein Hamburg geladen. Thema des Abends: "Kunstfreiheit als Gradmesser demokratischer Freiheit - zum Zusammenhang von Kultur, offener Gesellschaft und Demokratie".

Wer nicht die Möglichkeit hatte, den tollen Vortrag von Dr. Brosda live zu hören, kann auf der Homepage des Kulturforums Hamburg den Nachbericht der Veranstaltung von Franziska Herrmann finden.

Außerdem hat der Kunstverein Hamburg einen Audiomitschnitt des Abends online gestellt: https://www.kunstverein.de/veranstaltungen/vortrag-von-dr-carsten-brosda-senator-fuer-kultur-und-medien

Worum ging es an diesem Abend?

Artikel 5 unseres Grundgesetzes gewährleistet die Freiheit von Kunst und Medien. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einer gereiften Demokratie. Und doch gibt es in jüngster Zeit aus dem nationalistischen und rechtsautoritären Lager offene oder versteckte Attacken gegen Kunstwerke, Inszenierungen oder literarische Texte; Medienschelte zählt zum Repertoire rechtspopulistischer Demonstrationen.

Dagegen haben sich Künstler und Kulturinstitutionen mit ihrer „Erklärung der Vielen“ positioniert und im Mai für die Freiheit der Kunst bundesweit demonstriert. Dass die Initiative vom Hamburger Senator für Kultur und Medien begrüßt und unterstützt wird, nahm Ende November 2018 die AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft zum Anlass für eine Große Anfrage.

Das Kulturforum findet: Es lohnte sich, über Freiheit, Vielfalt und gesellschaftliche Verantwortung der Kunst und die Rolle des Staates zu diskutieren!

www.kulturforum-hh.de
kontakt(at)kulturforum-hh.de