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Veranstaltungen der regionalen Kulturforen

15.8. Kulturforum Starnberg

11.00 Uhr | Führung durch die Internationale Jugendbibliothek in der Blutenburg mit Besichtigung der spätgotischen Schlosskapelle
Treffen um 10.45 Uhr in der Blutenburg, Seldweg 15, 81247 München, vor der Kapelle (Die Blutenburg liegt in unmittelbarer Nähe der Auffahrt zur A8 in Richtung Stuttgart an der Kreuzung Pippinger Straße / Verdistraße)

Die Internationale Jugendbibliothek ist weltweit die größte Bibliothek für Kinder- und Jugendliteratur. Sie wurde 1949 von Jella Lepman gegründet und seither kontinuierlich zum international anerkannten Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur ausgebaut. Sie verfügt über eine Sammlung von mehr als 600.000 Büchern in über 130 Sprachen aus vier Jahrhunderten. Jährlich kommen etwa 10.000 Bücher hinzu. Seit 1983 hat die IJB ihren Sitz im Schloss Blutenburg.

Zur Blutenburg gehört die 1488 von Herzog Sigismund errichtete „Dreifaltigkeitskapelle“ – ein Gesamtkunstwerk der Spätgotik. Baumeister war Jörg von Halspach, der auch die Frauenkirche erbaut hat. Jan Pollak war für die Innenausstattung verantwortlich.

Nach der Führung, ab 13.00 Uhr, treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Schlossschänke und lassen dort die Veranstaltung ausklingen.

Anfahrt im eigenen PKW, Fahrgemeinschaft kann organisiert werden.
Anmeldung bei Ole Schultheis (Tel: 089 – 8712329 oder ole.schultheis(at)t-online.de)
Kosten für die Führung 10 Euro

7.8. Kulturforum München

19.00 Uhr | Kulturstammtisch | Christine Prunkl im Gespräch mit Gerhard Schmitt-Thiel
Münchner Künstlerhaus, Lenbachplatz 8, Clubräume, 80333 München (MVV Karlsplatz / Stachus)

Gerhard Schmitt-Thiel arbeitete nach erfolgreichem Jurastudium beim Hessischen Rundfunk als Leiter des Kinderprogramms und wechselte 1979 zum Bayerischen Rundfunk. Als Redaktionsleiter und stellvertretender Unterhaltungschef war er verantwortlich für zahllose, beim Publikum sehr beliebte Sendungen, wie „Was bin ich“ mit Robert Lembke oder „Alles oder nichts“. Als Gastgeber und Gesprächspartner kreierte er mit seinen „Showgeschichten“ eine neue Talkshow. 1990 verließ Gerhard Schmitt-Thiel den Bayerischen Rundfunk und arbeitete als freiberuflicher Moderator beim Wiener Opernball, dem Zirkusfestival Monte Carlo, bei „Menschen mit Herz“ und bei der Verleihung des Filmpreises, um nur einige der großen Veranstaltungen zu nennen. Neue Akzente in der Münchner Konzertszene setzte er durch seine Initiative für die ersten Open Air Live Übertragungen vom Odeonsplatz und mit den „Drei Tenören“ (Pavarotti, Domingo, Carreras) aus dem Olympiastadion. Damals ein Wagnis, sind heute Open-Air-Aufführungen nicht mehr aus dem Münchner Veranstaltungskalender wegzudenken.
Gerhard Schmitt-Thiel engagiert sich für verschiedene Hilfsorganisationen wie der „Kinderhilfsorganisation im Deutschen Kinderschutzbund“, für Unicef, die Mukoviszedose Stiftung, auch für „Lichtblick Hasenbergl“ in München. Die Existenzsicherung für Künstler und Künstlerinnen ist ihm als langjährigem ehrenamtlichen Präsidenten des Paul-Klinger-Sozialwerks ein großes Anliegen.
Für sein soziales Engagement erhielt Gerhard Schmitt-Thiel einige Auszeichnungen, darunter das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und „München leuchtet“ in Silber.

28.7. Kulturforum Starnberg

19:30 Uhr | Filmdiskussion „In Zeiten des abnehmenden Lichts“
Schloßberghalle Starnberg, Saal 1 | Vogelanger 2, 82319 Starnberg

Mit seinem Familienroman ist Eugen Ruge im Jahr 2011 ein echter Überraschungserfolg gelungen. Die Geschichte um vier Generationen, die sich durch den Alltag in der DDR schlagen und den Zusammenbruch des Systems erleben, wurde mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Doch anders als der Roman, konzentriert sich die Filmadaption lediglich auf einen Tag im Jahr 2001 – den 90. Geburtstag des Familienpatriarchs Wilhelm Powileit. Dieses konzentrierte Setting ist der Ausgangspunkt einer rückblickenden Zeitreise in ein sozialistisches Land.

Die Spezialistin Prof. Dr. Irma Hanke wird in die Schlussphase der Geschichte der DDR einführen.
Karten: Kino Breitwand Starnberg, Tel. 08151-971800
Eine Veranstaltung im Rahmen des Fünfseenfilmfestivals 2017

19.7. Kulturforum München

19.30 Uhr | Populismus - Bildsprache in der politischen Selbstinszenierung
Lost Weekend, Schellingstraße 3, 80779 München (U3, U6 Universität/Südl. Ausgang)

Bilder kommen nicht zufällig zustande. Nicht nur, aber insbesondere Populisten konstruieren bewusst eine eigene Bilderwelt, um sich zu inszenieren. Emotional aufgeladene Bilder transportieren Inhalte oder Werte – oder sollen provozieren, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Welche Rolle spielt das Bild im Populismus? Welcher Bildsprache bedienen sich Populisten? Welche kunstgeschichtlichen Vorbilder werden zitiert?
Dr. Wolfgang Ullrich ist mit seinen launigen, pointierten Vorträgen zur Geschichte und Kritik des Kunstbegriffs über moderne Bildwelten sowie Wohlstandsphänomene weit über die Kunstszene hinaus bekannt geworden. Der geborene Münchner lehrte zunächst Kunstgeschichte an der Akademie der Bildenden Künste München und folgte später einem Ruf an die Staatliche Hochschule für Gestaltung nach Karlsruhe. Seit 2015 ist er freiberuflich als Kulturwissenschaftler, Autor und Berater tätig. Er lebt in Leipzig und München. Der Autor mehrerer Bücher, darunter „Mit dem Rücken zur Kunst – Die neuen Statussymbole der Macht“, schreibt regelmäßig für das Kunstmagazin art, die ZEIT und die Neue Zürcher Zeitung.
Eine gemeinsame Veranstaltung des KulturForums und des Akademievereins München e.V. weiterlesen

14.7. Kulturforum Starnberg

19.30 Uhr | Buchpräsentation "Das freie Wort" mit Johano Strasser, Gert Heidenreich und Norbert Niemann
Bücherjolle Starnberg, Kirchplatz 3, 82319 Starnberg

Wir leben in postfaktischen Zeiten – lesen und hören wir allenthalben. Aber was heißt das eigentlich? Gilt auf einmal die harte Realität, die nüchterne Anerkennung der Tatsachen, nichts mehr, ist uns die Wahrheit schnuppe, zählt immer und überall nur noch die Meinung, das Bauchgefühl?

In dem Buch „Das freie Wort – Vom öffentlichen Gebrauch der Vernunft im postfaktischen Zeitalter“
setzen Schriftsteller und Intellektuelle dem aufgeregten Zeitgeist Argumente entgegen. Vernunft und Empathie gegen Hass und Panikmache, nüchterne Analyse und ehrliche Selbsterforschung gegen Lüge und Selbstbetrug. Sie erheben die Stimme für mehr Demokratie in Deutschland und Europa – und gegen die simplen und menschenverachtenden Konzepte der rechten Populisten. Eintritt: 8,--/6,--