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Veranstaltungen der regionalen Kulturforen

26.9. Kulturforum Stadt Berlin

Was ist links? - Eine kulturwissenschaftliche Einordnung | Einführungsveranstaltung
MI | 26.9.2018 | 19 Uhr | Galerie im Kurt-Schumacher-Haus | Müllerstr. 163, 13353 Berlin (S-/U-Bahnhof Wedding)

In einer Zeit der Umbrüche erscheint die Frage nach der Zukunft einer politisch-gesellschaftlichen Linken gewagt, nicht zuletzt vor dem Hintergrund schwieriger Wahlergebnisse für die sozialdemokratischen Parteien. Darüber hinaus mehren sich gerade in diesen Wochen Stimmen und Veröffentlichungen, die sich aus unterschiedlichen Richtungen kritisch dem Zustand der politischen Linken in Deutschland und Europa auseinandersetzen.

In mehreren Veranstaltungen unter der Überschrift "Was ist links?" wird sich das Kulturforum Stadt Berlin mit der zukünftigen Perspektive einer linken Politik und Bewegung aus einem kulturellen Blickwinkel auseinandersetzen.

Begonnen wird mit grundsätzlichen Fragen: Taugt eine mit der bürgerlichen Revolution entstandene parlamentarischen Sitzordnung heute noch als eine Einteilung der politischen Landschaft? Wer wurde und wer wird heute links? Wie hat sich die Linke in der Geschichte rekrutiert, was folgt daraus heute und für die Zukunft?

Gesprächspartner ist Prof. Dietrich Mühlberg, Kulturhistoriker. Dietrich Mühlberg gehört zu den Begründern der Kulturwissenschaften der DDR, nach der Wende war u.a. Berater des Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie und der Landesregierung von Sachsen-Anhalt. Er ist Vorstandsvorsitzender der Kulturinitiative '89.

www.kultur-in-berlin.com

1.10. Kulturforum München

Kulturstammtisch | Dr. Michael Stephan im Gespräch mit Dr. Mirjam Zadoff
MO | 1.10.2018 | 19 Uhr | Münchner Künstlerhaus, Clubraum | Lenbachplatz 8 | 80333 München (MVV Karlsplatz/Stachus)

Prof. Dr. Mirjam Zadoff ist die neue Direktorin des NS-Dokumentationszentrums, das 2015 als Lern- und Erinnerungsort der Landeshauptstadt München eröffnet worden ist. mehr

6.10. Kulturforum München

Blutiger Boden - Die Tatorte der NSU | Ausstellungsführung mit Regina Schmeken
SA | 6.10.2018 | 15 bis 17 Uhr | Rathausgalerie | Marienplatz 8 | 80331 München (MVV S/U Marienplatz)

Die Fotokünstlerin Regina Schmeken fotografierte von 2013 bis 2016 an zwölf Tatorten des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU). In ihrem Ausstellungsprojekt BLUTIGER BODEN geht es ihr um das Gedenken an die Ermordeten sowie um die Auseinandersetzung mit Orten, die auf den ersten Blick keinerlei Spuren einer Gewalttat aufweisen. Sie besuchte mehrmals die zwölf Tatorte in Deutschland. Es entstand ein Zyklus großformatiger Schwarz-Weiß-Fotografien, die verstörend eindrücklich wirken und die Geschehnisse gleichsam mit bildnerischen Mitteln aufarbeiten.

„Das Beklemmendste an diesen Fotografien ist, dass auf ihnen weder die Mörder noch die Mordopfer zu sehen sind. An Schmekens Aufnahmen wirkt gerade das Unauffällige, Banale und Gewöhnliche unheimlich.“ (Hans Magnus Enzensberger). Anmeldung bis zum 25.9. bei Carola Ludwig: carola.ludwig@muenchen-mail.de
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10.10. Kulturforum München

Herbst-Filmreihe | Der Kandidat (D 1980, 129 Min.) Produzent: Theo Hinz u. a.
MI | 10.10.2018 | 17.30 Uhr | Kuchenreuther-Kinos "Münchner Freiheit" im Karstadt-Block Schwabing, Untergeschoss | Feilitzschstr. | 80802 München (Zugang auch direkt vom U3/U6-Bahnhof Münchner Freiheit)

Regisseure des Neuen Deutschen Films, Volker Schlöndorff, Stefan Aust, Alexander Kluge, Alexander von Eschwege, setzen sich in diesem Film, der immer wieder gerne von der CSU angefordert wurde, mit der Kanzlerkandidatur von Franz Josef Strauß im Jahr 1980 auseinander. Dabei gelingt es den Regisseuren, auch ein Bild zu Lage der Nation zu zeichnen. Über die besondere Bedeutung dieses Films für das Kulturforum und Theo Hinz berichtet der Gast des Abends, Christian Ude.
www.kulturforum-muenchen.de

17.10. Kulturforum Hannover

Podiumsdiskussion | Regionale Kulturpolitik in der Region Hannover
MI | 17.10.2018 | 18.30 Uhr | im Alten Magazin | Kestnerstr. 18, 30159 Hannover

Auch die Region hat einen Kulturauftrag, besonders den der regionalen Kulturpolitik. Vom Land ist diese Aufgabe teilweise an die Region übertragen worden, um kulturelles Erbe zu pflegen und kulturelle Infrastruktur und Kulturangebote auch in ländlichen Landesteilen aufrechtzuerhalten. Aber welche Ziele und Strategien hat die Region entwickelt, um u. a. den Landesauftrag umzusetzen? Und ist sie mit Auftrag und Ergebnis zufrieden oder welche Potentiale wären noch zu heben und zu entwickeln? Diese Fragen diskutieren mit Hauke Jagau, Regionspräsident, Anja Römisch, Geschäftsführerin der Stiftung Kulturregion Hannover, Marlis Drevermann und Sönke Burmeister, Kulturforum.
http://kulturforum-hannover.org/Aktuelles.html