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Pressemitteilungen der SPD-Bundestagsfraktion

Kulturelle Vielfalt und Kunstfreiheit brauchen Demokratie

Helge Lindh, zuständiger Berichterstatter:
Zum heutigen Welttag der kulturellen Vielfalt betont die SPD-Bundestagsfraktion die Freiheit von Kunst und Kultur. Vielfalt kann sich nur entfalten, wenn Kunst- und Kulturschaffende in ihrem Wirken durch staatlich garantierte Grund- und Freiheitsrechte geschützt sind.
„Dass der Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung auch von der UNESCO jährlich am 21. Mai begangen wird, zeigt die internationale Bedeutung und den großen Wert kultureller Vielfalt. Denn Grund- und Freiheitsrechte der Kunst- und Kulturschaffenden geraten immer mehr unter Druck. In vielen Ländern wird die Arbeit von insbesondere kritischen Kunst- und Kulturschaffenden sowie Akteuren der Zivilgesellschaft eingeschränkt, viele Betroffene können ihren Beruf nicht frei ausüben.
In diesem Jahr wird der Blick insbesondere auf die Grund- und Freiheitsrechte der Kunst- und Kulturschaffenden gerichtet, denn nur zwei Tage später, am 23. Mai 2019, feiert die Bundesrepublik Deutschland das 70-jährige Jubiläum des Grundgesetzes. Ein Grundgesetz, das die Kunstfreiheit in Art. 5 Absatz 3 als Grundrecht garantiert und als wesentlich für die demokratische Grundordnung erachtet.
Die SPD-Bundestagsfraktion wird sich noch stärker dafür einsetzen, die freiheitliche Demokratie zu bewahren und sie vor Bedrohungen zu schützen. Demokratie lebt von Vielfalt, Demokratie lebt von Dialog. Nur so können wir Kunst- und Kulturschaffenden Raum zur Entfaltung geben und unser kulturelles Erbe zu erhalten.“

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier:
http://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/kulturelle-vielfalt-kunstfreiheit-brauchen-demokratie

Ausstellungen

Eröffnung der Ausstellung World Press Photo 19
MI | 29.5.2019 | 19.30 Uhr | Willy-Brandt-Haus | Stresemannstr. 28, 10963 Berlin

Der US-Fotograf John Moore wurde für sein Foto "Crying Girl on the Border" mit dem World Press Photo of the Year ausgezeichnet. Yanela aus Honduras weint, als ihre Mutter Sandra Sanchez in Texas, USA, von einem US-Beamten durchsucht wird.
„Ich denke, dieses Bild hat die Herzen vieler Menschen berührt, so wie es meines, weil es eine große Geschichte humanisiert.“ John Moore

Der jährliche WORLD PRESS PHOTO Award ist der weltweit größte und renommierteste Wettbewerb für Pressefotografie. Die Mission der World Press Photo Foundation ist seit 1955 „hohe professionelle Standards im Fotojournalismus aufrechtzuerhalten und für einen freien und uneingeschränkten Informationsaustausch einzutreten“.

Für den diesjährigen Wettbewerb wählte die Jury die Sieger aus rund 78.801 Fotos von 4.738 Fotografen aus 129 Ländern aus. Die Ausstellung umfasst Arbeiten von allen 42 preisgekrönten Fotografen. Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus präsentiert die World Press Photo Ausstellung zum 16. Mal im Willy-Brandt-Haus.

Reden
Gisela Kayser, Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Dr. Heike Kramer, Direktorin und Abteilungsleiterin Gesellschaftliches Engagement beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband
Sophie Boshouwers, Repräsentantin World Press Photo Foundation
Peter-Matthias Gaede, Journalist, im Gespräch mit den Preisträgerinnen Nadia Shira Cohen und Heba Khamis

Ausstellung vom 30. Mai bis 23. Juni 2019
Dienstag bis Sonntag 12 bis 20 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich
Die Ausstellung ist am 30.05. und am 10.06. geöffnet.
https://www.fkwbh.de/

Ausstellungseröffnung „Kunst im Abgeordnetenbüro“
DI | 4.6.2019 | 19:30 Uhr | Manfred Geis, MdL | Abgeordnetenhaus des Landtags | Kaiser-Friedrich-Str. 3 | 55116 Mainz

Das Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen ist zu Gast bei „Kunst im Abgeordnetenbüro“. Die Ausstellung zeigt ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten von Studierenden und Absolventen des Instituts. Dabei kommt es zu einem Wiedersehen mit Künstlern, die bereits ausgestellt haben, und zu einer Begegnung mit aktuell Studierenden. Die inhaltliche Klammer der Ausstellung bezieht diesmal weniger auf eine gemeinsame thematische Idee, sie ist eher eine visuelle Verbeugung vor der Ausstellungsreihe.

Grußwort: Anne Spiegel, Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz
Einführung: Prof. Jens Gussek, Leiter des Instituts für Künstlerische Keramik und Glas
Musikalische Begleitung: Eda Tanses (Gesang und Gitarre) / Dilan Top (Gesang und Tenbûr)
Ausstellungsdauer: 4. Juni - 27. Juni 2019, Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr, und jederzeit nach Vereinbarung
manfred.geis@spd.landtag.rlp.de
www.manfred-geis.de

Ausstellungseröffnung "Sibylle"
DO | 6.6.2019 | 19.30 Uhr | Willy-Brandt-Haus | Stresemannstr. 28, 10963 Berlin

SIBYLLE, die wohl bekannteste Mode- und Kulturzeitschrift der DDR, feiert ihr Comeback in einer Ausstellung. Im Mittelpunkt stehen dreizehn Fotografen Sibylle Bergemann, Arno Fischer, Ute Mahler, Werner Mahler, Sven Marquardt, Elisabeth Meinke, Roger Melis, Hans Praefke, Günter Rössler, Rudolf Schäfer, Wolfgang Wandelt, Michael Weidt, Ulrich Wüst, die den fotografischen Stil des Magazins entscheidend prägten.

Beginnend mit Arno Fischers street photography, indem er in den 1960er Jahren die Modefotografie auf die Straße holte oder Sibylle Bergemanns Porträts der melancholisch und zugleich souverän wirkenden jungen Schauspielerin Katharina Thalbach, bis hin zu Sven Marquardts inszenierten Fotografien der alternativen Kunstszene Berlins.

Ute Mahler, langjährige Sibylle-Fotografin, erklärt: „40 Seiten Mode, 40 Seiten Kultur… Es ging um Stil, Geschmack und die Ermutigung zur Individualität… In der Sibylle haben in all den Jahren die besten Fotografen des Landes gearbeitet. Sie wurden mit ihren Porträts, Reportagen, essayistischen Serien oder mit Landschaftsfotografie bekannt, deshalb ist auch die Modefotografie in dem Heft so besonders, weil wir alle in unserem Stil fotografiert haben.“

Von 1956 bis 1995 erschien die Zeitschrift sechsmal jährlich im Verlag für die Frau in Leipzig. Mit einer Auflage von 200.000 Exemplaren trug sie maßgeblich zum damaligen Frauenbild und zur Reflexion der gesellschaftlichen Verhältnisse bei. Über zweihundert Werke in der Ausstellung zeigen die Entwicklung der Zeitschrift SIBYLLE und der Modefotografie in der DDR.

Reden
Gisela Kayser, Geschäftsführerin, künstlerische Leiterin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Andreas Krase, Kustos Fotografie, Technische Sammlungen Dresden
Aelrun Goette, ehem. Sibylle-Model, Regisseurin
Einige der Fotografen sind anwesend.

Ausstellung vom 7. Juni bis 25. August 2019
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich
https://www.fkwbh.de/

Buchtipps

Kristina Volke
Heisig malt Schmidt

Eine deutsche Geschichte für Kunst und Politik
Christoph Links Verlag Berlin 2018
Hardcover mit Schutzumschlag, 224 S., 30 €
ISBN: 978-3-96289-015-5
zum Verlag

Als ich anfing die Hintergründe zu recherchieren, hatte ich nur eine leise Ahnung von der unglaublichen Geschichte, die sich hinter diesem Kanzlerbildnis verbirgt, denn schließlich wurde es Mitte der achtziger Jahre, zu Zeiten von Mauer und Kaltem Krieg, in Leipzig vom so genannten Staatskünstler Bernhard Heisig gemalt, um im Bonner Kanzleramt an einen sozialdemokratischen Regierungschef der Bundesrepublik zu erinnern. Herausgekommen ist ein Buch über zwei charismatische Männer, an deren Entscheidungen und Haltungen sich – wenn auch auf gänzlich unterschiedliche Weise – in beiden Systemen die Geister schieden. Sie wurden im Laufe der Jahre zu Freunden, deren Gemeinsamkeit nicht nur in den Erfahrungen als Soldat im Zweiten Weltkrieg gründete, sondern vor allem im persönlichen Auftrag, den beide daraus für das eigene Tun gerade auf dem Gebiet der Kunst ableiteten.

Hg. Checkpoint: Demokratie e.V.
„…wenn ich mir was wünschen dürfte… Impulse für eine Demokratie der Moderne“
Impulse für eine Demokratie der Moderne
Schüren Verlag Marburg 2018, 244 S., 14,95 €
ISBN 978-3-7410-0262-5
zum Buch

Ist unsere Demokratie zur Selbstverständlichkeit erstarrt? Kommen ihr die Demokratinnen und Demokraten abhanden? Müssen wir damit leben, dass die Wahlbeteiligung sinkt, dass Menschen, die anders aussehen, attackiert werden, dass eine rechtsextremistische Partei im Deutschen Bundestags sitzt? Nein, finden die Autorinnen und Autoren des Buches „…wenn ich mir was wünschen dürfte… Impulse für eine Demokratie der Moderne“. Von Philipp Lahm über Gesine Schwan, von Guido Maria Kretschmer über Antonia Rados bis hin zu Götz Werner und Michel Friedman: 43 gewichtige Stimmen aus unserer Gesellschaft sagen, was sich ändern muss. Entstanden ist eine "polyphone Wunschliste für eine Demokratie der Moderne", schreibt Renan Demirkan, die Initiatorin des Buches und des Vereins „Checkpoint: Demokratie e.V.“. Wir finden: Lesenswert!
weitere Informationen

Terminvorschau

14. Europäischer Kulturmarken-Award | Preisverleihung "Night of Cultural Brands"
DO | 7.11.2019 | auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein | 45141 Essen

www.kulturmarken.de


7. Urheberrechtskonferenz der Initiative Urheberrecht

MO | 11.11.2019 | ca. 10.30 Uhr – 18.00 Uhr (anschließend Empfang) | Akademie der Künste | Pariser Platz 4 | 10117 Berlin

Die Initiative Urheberrecht wird ihre jährlich stattfindende Urheberrechtskonferenz auch in diesem Jahr wieder im Gebäude der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin durchführen.

Die Konferenz hat mehrere Schwerpunkte:

• Zielsetzungen von Netz- und Urheberrechtspolitik
• Perspektiven der Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinien in deutsches Recht
• Gesetzgebung auf nationaler und internationaler Ebene

Weitere Informationen werden im Sommer veröffentlicht werden, auf einer eigenen Konferenz-Website wird dann auch eine online-Anmeldung möglich sein.
Simultanübersetzung wird angeboten werden (DE-EN).
In der Initiative Urheberrecht arbeiten über 35 Verbände und Gewerkschaften zusammen, die die Interessen von insgesamt rund 140.000 Urheber*innen und ausübenden Künstler*innen vertreten.

www.urheber.info