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Veranstaltungstipps

Buchvorstellung Freiheit und Einheit von Peter Brandt
Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Peter Brandt, Hanka Kliese und Prof. Dr. Antonia Grunenberg
DO | 23.11.2017 | 19 Uhr | Friedrich-Ebert-Stiftung | Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

Der Titel des jüngst erschienenen zweiteiligen Sammelbands des Historikers Peter Brandt nimmt Bezug auf zwei Topoi unserer Zeit, die insbesondere auch die letzten Jahrzehnte geprägt haben.
Welche Rolle spielen Freiheits- und Einheitsbestrebungen in der deutschen Geschichte? Und wie sind diese mit Hinblick auf die Entwicklungen in Europa zu bewerten? Peter Brandt setzt sich mit diesen Fragen in der vorliegenden Edition vertieft auseinander. weiterlesen

Buchvorstellung im Willy-Brandt-Haus Oliven und Asche
Schriftstellerinnen und Schriftsteller berichten über die israelische Besatzung in Palästina
DO | 23.11.2017 | 19.30 Uhr | Willy-Brandt-Haus | Stresemannstr. 28, 10963 Berlin

Die bei Kiepenheuer & Witsch erschienene Anthologie »Oliven und Asche« vereint Essays, Reportagen und Kurzgeschichten von 26 international gefeierten Autoren und bezeugt die Katastrophe, die die israelische Besatzungspolitik für das Westjordanland und Gaza bis heute bedeutet.

Lesung und Gespräch mit Dana Golan, Eva Menasse und Assaf Gavron
Moderation Shelly Kupferberg weiterlesen



Termine der regionalen Kulturforen

Informationen

Kunst | Kultur | Zusammenhalt
Kulturpolitische Leitlinien des Kulturforums der Sozialdemokratie

Der Parteivorstand hat in seiner Sitzung vom 17.7.2017 einstimmig die Kulturpolitischen Leitlinien des Kulturforums der Sozialdemokratie verabschiedet. Dieses umfassende kulturpolitische Papier ist in den letzten Jahren im intensiven und differenzierten Diskurs des Kulturforums mit wichtigen Akteuren des Kunst- und Kulturbereiches entstanden. Die SPD positioniert sich damit klar in den vielfältigen Bereichen der Kulturpolitik und zeigt ihre Unterstützung und den Respekt für die Belange von Kunst- und Kulturschaffenden. Lesen Sie dazu auch das Interview mit Thorsten Schäfer-Gümbel im Deutschlandfunk.

Die Leitlinien sind als Broschüre erschienen und können beim Kulturforum unter kulturforum(at)spd.de bestellt werden.

Buchtipps

Rüdiger Fikentscher (Hg.)
Gemeinschaftskulturen in Europa

mdv aktuell - Band 13 der Reihe "Kultur in Europa"
des Kulturforums der Sozialdemokratie Sachsen-Anhalt e. V.
Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale), 2017
175 S., brosch., 14,95 €
ISBN 978-3-95462-889-6

Der Mensch lebt in einer scheinbar unbegrenzten Vielfalt von Gemeinschaften. Alle vereinen dabei zwei Gemeinsamkeiten: Sie fördern den inneren Zusammenhalt und grenzen notwendigerweise nach außen ab. Die Gründe und Wurzeln von Gemeinschaft sind dabei so vielfältig wie ihre Erscheinungsformen: familiäre, regionale, ethnische Abstammung, religiöse Vorstellungen, Verbindungen durch den Beruf, politische Vorstellungen oder einfach nur Freizeitinteressen, kulturelle Traditionen … Sie können sich gegenseitig ausschließen, ebenso überlappen und verzahnen – und sie prägen entscheidend das gesellschaftliche Leben.
In elf Beiträgen werden Aspekte von Gemeinschaftskulturen in der Geschichte dargestellt: Vom Kopfschmuck der germanischen Sueben, über gemeinschaftliche Identitäten religiöser Gruppen, die „Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden“ an Universitäten in Europa bis zu Nationalhymnen und Flaggen reichen die Themen.

Helga Grebing, Klaus Jürgen Scherer (Hg.)
Streiten für eine Welt jenseits des Kapitalismus.
Fritz Sternberg – Wissenschaftler, Vordenker, Sozialist

Ferdinand Schöningh Verlag, August 2017
400 S., geb., 39,90 €
ISBN 978-3-506-78511-4

Der freiheitliche Sozialismus von Fritz Sternberg (1895-1963) war ein Lebensthema von Helga Grebing.
Sternberg passt wieder in eine Zeit, in der sich grundlegende Zukunftsfragen neu stellen. Seine Gesellschaftsanalyse und Kapitalismuskritik stehen in der Tradition des radikalen Reformismus, für den Marx‘sche und andere Analysen der Arbeiterbewegung eine undogmatische Grundlage bilden.
Der Band versammelt Autoren, die die bisher wenig rezipierten Texte Sternbergs neu gelesen haben und zahlreiche Bezüge zu heutigen Debatten um eine linke Politik herstellen, und enthält einen umfangreichen Dokumententeil zur einführenden Lektüre.

Sten Nadolny
Das Glück des Zauberers

Piper München 2017, 320 S.,
Hardcover mit Schutzumschlag, 22 €
ISBN 978-3-492-05835-3

Die Lebensgeschichte eines Meisterzauberers – Ein großer Roman über das 20. Jahrhundert
»Allem Zauber wohnt ein Anfang inne«: So formulierte es sein Berliner Lehrmeister Schlosseck gern – und die Anfänge des Zauberers Pahroc reichen zurück in die Jahre vor dem ersten Weltkrieg. Schon bald kann Pahroc durch die Lüfte spazieren, später lernt er durch Wände zu gehen und für Sekunden aus Stahl zu sein, was ihm dabei hilft, auch den nächsten Krieg zu überleben. Als es ihm gelingt, Geld herbeizuzaubern, kann er endlich auch seine wachsende Familie ernähren. Pahroc gehört bald zu den Großen seines heimlichen Fachs, getarnt hinter Berufen wie Radiotechniker, Erfinder und Psychotherapeut. Im Alter von über 106 Jahren gilt seine größte Sorge der Weitergabe seiner Kunst an seine Enkelin Mathilda – und so schreibt er sein Leben für sie auf. Es ist die lebenskluge, unerhörte Geschichte eines Mannes und seiner sehr eigenen Art des Widerstands gegen die Entzauberung der Welt.

Juli Zeh
Leere Herzen

Luchterhand Literaturverlag
352 S., gebunden mit Schutzumschlag, 20 €
ISBN: 978-3-630-87523-1

Sie sind desillusioniert und pragmatisch, und wohl gerade deshalb haben sie sich ?erfolgreich in der Gesellschaft eingerichtet: Britta Söldner und ihr Geschäftspartner Babak Hamwi. Sie haben sich damit abgefunden, wie die Welt beschaffen ist, und wollen nicht länger verantwortlich sein für das, was schief läuft. Stattdessen haben sie gemeinsam eine kleine Firma aufgezogen, "Die Brücke", die sie beide reich gemacht hat. Was genau hinter der "Brücke" steckt, weiß glücklicherweise niemand so genau. Denn hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod.

"Leere Herzen" ist ein provokanter, packender und brandaktueller Politthriller aus einem Deutschland der nahen Zukunft. Es ist ein Lehrstück über die Grundlagen und die Gefährdungen der Demokratie. Und es ist zugleich ein verstörender? Psychothriller über eine Generation, die im Herzen leer und ohne Glauben und Überzeugungen ist.

August-Bebel-Stiftung (Hg.)
Demokratie stärken

Die Verleihung des August-Bebel-Preises an
Günter Wallraff, Klaus Staeck und Gesine Schwan
Christoph Links Verlag, Berlin 2017
160 S., Broschur, 15 €
ISBN 978-3-86153-973-5

Günter Grass hatte als Stifter klare Vorstellungen: »Ich stifte, was von den Honoraren übrig bleibt. So kann ich meinen Lesern, die auch meine Käufer sind, etwas zurückgeben.« Nach den Stiftungen, die an Alfred Döblin, Daniel Chodowiecki, Wolfgang Koeppen und Otto Pankok erinnern, entstand auf diese Weise 2010 die August-Bebel-Stiftung. Sie vergibt alle zwei Jahre den gleichnamigen Preis an Persönlichkeiten, die sich um soziale Gerechtigkeit in Deutschland verdient gemacht haben. Der erste Preis wurde 2011 an den Sozialwissenschaftler Oskar Negt verliehen. 2013 ging die Auszeichnung an den Journalisten und Schriftsteller Günter Wallraff, 2015 wurde der Grafiker und Kulturpolitiker Klaus Staeck geehrt, und 2017 fiel die Anerkennung der Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan zu.
In der vorliegenden Publikation werden die Ansprachen der Laudatoren und die Dankesreden der letzten drei Preisträger veröffentlicht, die wichtige Befunde zum Zustand unserer Gesellschaft liefern.

Ausstellungen

Retrospektive KLAUS STAECK. SAND FÜRS GETRIEBE
Museum Folkwang | Museumsplatz 1 | 45128 Essen

Ausstellung vom 9. Februar – 8. April 2018
Eröffnung: Donnerstag, 8. Februar, 19 Uhr
Pressekonferenz: Mittwoch, 7. Februar, 11 Uhr

Klaus Staeck prägte mit seinen provokativen Plakaten das visuelle Gedächtnis der Bundesrepublik über fünf Jahrzehnte. Das Museum Folkwang widmet dem Künstler im Jahr seines 80. Geburtstags mit rund 180 Plakaten, früher Druckgrafik und Objekten die größte museale Ausstellung seit über zwanzig Jahren.
Klaus Staeck (*1938) ist Jurist, Grafiker, Verleger und Plakatprovokateur. Seit den späten 1960er Jahren kommentierten seine Entwürfe pointiert gesellschaftskritische Themen und Krisen und lösten weitreichende Skandale aus, die nicht selten in gerichtlichen Auseinandersetzungen endeten. Wie kein anderer vermochte es Staeck, seinen politischen Angriffen mittels Bild und Text eine Form zu verleihen. Diese projizierte er über das Medium des Plakats in den öffentlichen Raum. Bis heute zeichnen sich die Arbeiten durch ihre Brisanz sowie Aktualität aus.
Die Retrospektive KLAUS STAECK. SAND FÜRS GETRIEBE gibt Anhand von Plakaten, Druckgrafiken, Postkarten und Multiples einen chronologischen Überblick über Staecks gesellschaftskritisches Werk. Der von ihm maßgeblich initiierten Kampagne „Aktion für mehr Demokratie“ wird eine dokumentarische Rauminstallation gewidmet. Neben bekannten Motiven, Entwürfen und Objekten nimmt Staecks frühe Druckgrafik eine zentrale Position in der Ausstellung ein.
Es erscheint ein Katalog in der Edition Folkwang / Steidl.

Öffnungszeiten: Di bis So 10 bis 18 Uhr, Do und Fr 10 bis 20 Uhr, Mo geschlossen
Der Eintritt ist frei.
Mehr Informationen: www.klaus-staeck.de und www.museum-folkwang.de
Medienpartner: ARTE

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Bruno Barbey Passages
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e. V., Stresemannstr. 28, 10963 Berlin

Ob Momente unbeschwerter Kindheit, der respektvolle Blick in fremde Kulturen oder Aspekte des Menschlichen in politischen Konflikten und Kriegen: Die Vielfalt seiner Themen und seine einfu?hlsame Bildsprache machen Bruno Barbey (*1941) zu einem der erfolgreichsten Fotojournalisten der Gegenwart.

Mit BRUNO BARBEY »PASSAGES« zeigt das Willy-Brandt-Haus eine Retrospektive des französischen Fotografen. Zu sehen sind 100 Schwarzweiß- und Farbfotografien der fru?hen 1960er Jahre bis heute. Zusätzliche Einblicke in Barbeys Arbeit geben Filme von Caroline Thiénot-Barbey, Filmemacherin und Ehefrau des Fotografen.

Ausstellung vom 9. Februar bis 25. März 2018
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich

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Ausstellung von Martin Gietz
Unterwegs … – Druckgraphik, Malerei, Skizzenbücher

Orangerie im Schlosspark Oranienburg | Kanalstr. 26 a (großer Parkplatz) | 16515 Oranienburg

Ausstellungsdauer: 16. November 2017 - 9. Februar 2018
Öffnungszeiten: Die Ausstellung kann bis Anfang Februar 2018 während der Veranstaltungen in der Orangerie oder nach telefonischer Vereinbarung unter (03301) 6 00 85 06 besichtigt werden.

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Ausstellung Kunst im Abgeordnetenbüro Ulli Böhmelmann - Lena Feldmann
Interferenz (Objekte, Fotografie)

Büro Manfred Geis, MdL | Abgeordnetenhaus des Landtags | Kaiser-Friedrich-Str. 3, 55116 Mainz

Eröffnung am Donnerstag, 25. Januar 2018, 19:30
Einführung: Ingrid Bürgy-de Ruijter, UP ART Galerie für Zeitgenössische Kunst, Neustadt/Weinstraße

Special Guest: Ema Bajc, Querflöte

Ausstellugnsdauer: 25. Januar – 2. März 2018
Mo bis Fr, von 9.00 bis 18.00 Uhr, und nach Vereinbarung
Tel. 06131.208-3236
manfred.geis(at)spd.landtag.rlp.de
http://www.manfred-geis.de