arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich

Newsletter

Termine der regionalen Kulturforen

Veranstaltungstipps

Buchvorstellung und Gespräch: Die Filmemacher Andres Veiel und Andreas Dresen
MI | 3.4.2019 | Akademie der Künste, Studiofoyer | Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Andres Veiel und Andreas Dresen schätzen einander seit langem. Beide haben Spiel- und Dokumentarfilme gedreht, beide am Theater gearbeitet. Der eine stammt aus der alten Bundesrepublik, der andere aus der DDR. Welche Prägungen finden sich in ihrer künstlerischen Arbeit wieder? Wer sind ihre Vorbilder? Können sie mit dem Scheitern umgehen? Verstehen sie ihre Filme als politisch?

Ein Gespräch anlässlich der Vorstellung des Buches Andres Veiel – Streitbare Zeitbilder von Claudia Lenssen. Mehr zum Buch
Moderation: Claudia Lenssen, Autorin und Filmkritikerin
Eintritt: € 6/4 Ticket kaufen

Ausstellungen

Vernissage: 48 Hours Blackpool | Benita Suchodrev
Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 29. März 2019 um 19.30 Uhr
Willy-Brandt-Haus | Stresemannstr. 28 / Wilhelmstr. 140, 10963 Berlin

Reden

  • Gisela Kayser Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
  • Katarina Barley Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Spitzenkandidatin der SPD zur Europawahl
  • Michael Biedowicz Fotoredakteur DIE ZEIT, im Gespräch mit Benita Suchodrev (Fotografin und Kuratorin der Ausstellung), Benjamin Ochse (Kurator), Annemie Martin, Sebastian Wells und Bastian Thiery (Absolvent*innen der Berliner Ostkreuzschule)

21.30 Uhr Filmvorführung Brexitannia (Doku 2017, 80 Min., engl. OF)
Der Regisseur Timothy George Kelly ist anwesend.

Für »48 Hours Blackpool« fängt die russisch-amerikanische Berlinerin Benita Suchodrev von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang das pralle Leben auf der berühmten Promenade des Ferienorts an der Irischen See ein. Intuitiv, waghalsig, und ohne zu zögern, hält sie stets den entscheidenden Augenblick ihrer Begegnungen im sommerlichen Blackpool fest. Benita Suchodrev verwandelt die Straße in eine Bühne und macht etwas sichtbar, das die meisten von uns übersehen: das Gesicht in der Menge. Wie alle ihre Dokumentar- und Porträtarbeiten, sind die kontrastreichen Schwarz-Weiß-Fotografien intensiv, doch ohne Sensationslust. Sie zeigen nur noch spärliche Reste vom einstigen Glanz des Badeortes, der Anfang des 19. Jahrhunderts die wohlhabenden Briten und später den Massentourismus angezogen hat. Und doch liegt über den Fotos ein Hauch von Nostalgie, die Sehnsucht, wenigstens für ein paar Stunden in schönen Erinnerungen zu schwelgen. mehr

Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich


Buchtipps

Kristina Volke
Heisig malt Schmidt

Eine deutsche Geschichte für Kunst und Politik
Christoph Links Verlag Berlin 2018
Hardcover mit Schutzumschlag, 224 S., 30 €
ISBN: 978-3-96289-015-5
zum Verlag

Als ich anfing die Hintergründe zu recherchieren, hatte ich nur eine leise Ahnung von der unglaublichen Geschichte, die sich hinter diesem Kanzlerbildnis verbirgt, denn schließlich wurde es Mitte der achtziger Jahre, zu Zeiten von Mauer und Kaltem Krieg, in Leipzig vom so genannten Staatskünstler Bernhard Heisig gemalt, um im Bonner Kanzleramt an einen sozialdemokratischen Regierungschef der Bundesrepublik zu erinnern. Herausgekommen ist ein Buch über zwei charismatische Männer, an deren Entscheidungen und Haltungen sich – wenn auch auf gänzlich unterschiedliche Weise – in beiden Systemen die Geister schieden. Sie wurden im Laufe der Jahre zu Freunden, deren Gemeinsamkeit nicht nur in den Erfahrungen als Soldat im Zweiten Weltkrieg gründete, sondern vor allem im persönlichen Auftrag, den beide daraus für das eigene Tun gerade auf dem Gebiet der Kunst ableiteten.

Hg. Checkpoint: Demokratie e.V.
„…wenn ich mir was wünschen dürfte… Impulse für eine Demokratie der Moderne“
Impulse für eine Demokratie der Moderne
Schüren Verlag Marburg 2018, 244 S., 14,95 €
ISBN 978-3-7410-0262-5
zum Buch

Ist unsere Demokratie zur Selbstverständlichkeit erstarrt? Kommen ihr die Demokratinnen und Demokraten abhanden? Müssen wir damit leben, dass die Wahlbeteiligung sinkt, dass Menschen, die anders aussehen, attackiert werden, dass eine rechtsextremistische Partei im Deutschen Bundestags sitzt? Nein, finden die Autorinnen und Autoren des Buches „…wenn ich mir was wünschen dürfte… Impulse für eine Demokratie der Moderne“. Von Philipp Lahm über Gesine Schwan, von Guido Maria Kretschmer über Antonia Rados bis hin zu Götz Werner und Michel Friedman: 43 gewichtige Stimmen aus unserer Gesellschaft sagen, was sich ändern muss. Entstanden ist eine "polyphone Wunschliste für eine Demokratie der Moderne", schreibt Renan Demirkan, die Initiatorin des Buches und des Vereins „Checkpoint: Demokratie e.V.“. Wir finden: Lesenswert!
weitere Informationen