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Termine der regionalen Kulturforen

Veranstaltungstipps

Karl Marx und die Künstler | Mitglieder erzählen

SA | 5.5.2018 | 20 Uhr | Akademie der Künste | Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx kommen Akademie-Mitglieder miteinander ins Gespräch über Begegnungen mt seinen Werken und über die eigene künstlerische Arbeit. Ulrich Peltzer moderiert die aufeinanderfolgenden Gesprächskreise. Dazwischen: Abstract Animations von Andreas Karaoulanis. Begrüßung: Jeanine Meerapfel

Tickets 8/9 € ticket(at)adk.de
www.adk.de

Die 68er | Fotografien von Ludwig Binder und Jim Rakete | Ausstellungseröffnung

DO | 26.4.2018 | 19 Uhr | Museum in der Kulturbrauerei | Knaackstr. 97, 10435 Berlin

Begrüßung: Dr. Mike Lukasch, Leiter des Museums in der Kulturbrauerei
Gespräch zur Ausstellung: Jim Rakete, Fotograf, und Dr. Thorsten Smidt, Ausstellungsdirektor Stiftung Haus der Geschichte

Anmeldung erforderlich unter berlin(at)hdg.de bis 22.4.2018
Die Ausstellung ist vom 27.4. bis 7.10.18 zu sehen. Eintritt frei. www.hdg.de

Stella Polaris* Ulloriarsuaq | Ausstellungseröffnung Fotokunst- und Filmprojekt

DO | 26.4.2018 | 19.30 Uhr | Freundeskreis Willy-Brandt-Haus | Stresemannstr. 28, 10963 Berlin

Reden

Gisela Kayser, Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Dr. Barbara Hendricks MdB, Bundesministerin a. D.
Prof. Dr. Michael Rast, Senior Adviser Directorate of Earth Observation Programmes – ESA Europäische Weltraum Organisation

Einführung und Zeremonie

Angaangaq Angakkorsuaq, grönländischer Schamane und Mentor des Projektes
Greenlandic Drum Singing Tradition Laali Lyberth

anschl. Filmvorführung

Ausstellung vom 27. April bis 1. Juli 2018
http://www.freundeskreis-wbh.de/

Informationen

Kulturforum Hannover wählt neuen Vorstand und richtet sich neu aus

Am 5. April hat die Mitgliederversammlung des Kulturforums der Sozialdemokratie in der Region Hannover e. V. ihren Vorstand gewählt. Unter dem neuen Vorsitz von Harald Schandry und seiner Stellvertretung Marlis Drevermann werden künftig wieder Sønke Burmeister, Martina Graupner-Kreutzmann, Gregor Terbuyken dabei sein. Als neues Mitglied wurde zudem Jens-Holger Göttner aus Garbsen in den Vorstand gewählt.

Die Mitgliederversammlung hat zudem die Arbeit einer Perspektivgruppe bestätigt, die sich intensiv mit der künftigen Ausrichtung und Rolle des Kulturforums beschäftigt hat. Im Ergebnis wurde die bestehende Satzung an die gelebte Vereinswirklichkeit angepasst, die Mitgliedsbeiträge in Maßen angehoben und – als wesentlicher Kern der Neuausrichtung – wurde beschlossen, durch ein engagiertes Veranstaltungsprogramm kulturpolitische Impulse zu diskutieren, verstärkt dabei die Region, die kulturelle Bildung und die kulturelle Vielfalt in Blick zu nehmen und den Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform für ihre Anliegen und Ideen zu geben.

Pressekontakt für Rückfragen: Sønke Burmeister, Vorstandsmitglied, Tel.: 0160-97254698
vorstand(at)kulturforum-hannover.org

Pressemitteilungen der SPD-Bundestagsfraktion

Für Antisemitismus keine Toleranz – auch nicht in Musiktexten

Helge Lindh, zuständiger Berichterstatter:
Die SPD-Bundestagsfraktion verurteilt die antisemitischen Angriffe von Jugendlichen auf israelische Gleichaltrige. Antisemitismus ist trotz aller bisherigen Anstrengungen in der breiten Jugendkultur angekommen.
„Seit der Echo-Preisverleihung und dem Eklat um einen prämierten Rap-Song mit antisemitischen, gewaltbereiten und menschenverachtende Textzeilen werden Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in der Musikkultur wieder breit diskutiert. Antisemitismus und antisemitische Verschwörungstheorien zählen in den Musiktexten der deutschen Rap- und Hip Hop-Szene schon längst zu gängigen Formeln. Diese Stereotypen werden unter dem Mantel der Kunstfreiheit bewusst als Aufmerksamkeits- und Marketingstrategie eingesetzt. Das ist ein perfides Kalkül und birgt eine große Gefahr. Die Rap- und Hip Hop-Szene spielt als Multiplikator eine wichtige Rolle für die Verbreitung dieser Vorurteile in der Jugendkultur. weiterlesen

Die Deutsche Welle als mediale Stimme Deutschlands finanziell stärken

Martin Rabanus, medienpolitischer Sprecher:
Für uns besteht kein Zweifel: Wir wollen die Deutsche Welle finanziell weiter stärken und ihr Budget auf ein vergleichbares Niveau der französischen und britischen Auslandssender erhöhen. Nur so kann die Deutsche Welle auf Augenhöhe agieren und ihre Aufgabe als Auslandssender Deutschlands erfüllen. weiterlesen

Buchtipp

Die dritte Säule - Kompendium zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik

134 Autorinnen und Autoren, Artikel aus 17 Jahren Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, geben einen umfassenden Einblick in die deutsche Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Sie zeigen, was aus theoretischer und praktischer Perspektive unter dem Kürzel AKBP zu verstehen ist, welche Aufgaben und Funktionen sie hat, wie AKBP hilft, Krisen weltweit zu bewältigen und vor allem vorzubeugen. Es wird aufgezeigt, wie über das Deutschlandbild im Ausland politisch debattiert und entschieden wurde. Außerdem wird beleuchtet, welche Akteure auf welche Art und Weise die Bundesrepublik in der ganzen Welt vertreten, besonders welche Rolle die zivilgesellschaftlichen Mittlerorganisationen in der AKBP spielen. Thema ist auch der deutsche Auslandsrundfunk, die Deutsche Welle.

Die dritte Säule: Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik
Hg. v. Olaf Zimmermann und Theo Geißler
ISBN: 978-3-947308-08-8
552 Seiten, 22,80 € | einen Auszug lesen Sie hier

Filmtipps

Vom Bauen der Zukunft - 100 Jahre Bauhaus

Ein Film von Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch. Der Film ist Teil des Gesamtprojekts "Bauhaus Spirit“.

Bundesweiter Kinostart am 26.4.2018.

Der offizielle Kinotrailer: https://www.youtube.com/watch?v=J5k-9EMmSss

Das schweigende Klassenzimmer

Ein Film von Lars Kraume

Der offizielle Kinotrailer: https://www.youtube.com/watch?v=RVs_LXtBvgQ

Ausstellungen

Flashes of the Future | Die Kunst der 68er oder Die Macht der Ohnmächtigen

Ludwigforum | Jülicher Str. 97–109, 52070 Aachen
Öffnungszeiten: Di–So 10–17 Uhr, Do 10–20 Uhr, Montags geschlossen
Dauer der Ausstellung: 20.04. bis 19.08.2018

1968 – kaum einem anderen Jahr kommt im 20. Jahrhundert ein derart symbolischer Status zu, keines ist so besetzt mit Mythen, Vorurteilen und Emotionen. Aus der Distanz von einem halben Jahrhundert blickt die Ausstellung zurück und beleuchtet erstmals in Abgrenzung zu den bisher zu dem Themenkomplex realisierten Schauen die Ideen, Aktionen, Mythen und Selbst-Deutungen einer Generation im Spiegel ihrer künstlerischen Produkte und Praktiken, um deutlich zu machen, aus welchem Geist die damaligen Aktionsformen und künstlerischen Sprachen entsprungen sind und welchen nicht zu überschätzenden Wert sie noch heute besitzen.

Das Internationale Zeitungsmuseum Aachen wird als Kooperationspartner im Rahmen einer Satelliten-Ausstellung seinen Fokus auf die Rolle der Medien legen. Unter dem Stichwort „Springer“ soll hier insbesondere dargestellt werden, welchen Einfluss der Hamburger Verlag auf die öffentliche Meinungsbildung in den 1960er-Jahren hatte und wie er diese beeinflusst hat.

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BASQUIAT. BOOM FOR REAL

Schirn Kunsthalle Frankfurt | Römer­berg | 60311 Frank­furt
Ausstellung vom 16. Februar bis 27. Mai 2018
Diens­tag, Frei­tag bis Sonn­tag 10 bis 19 Uhr | Mitt­woch und Donners­tag 10 bis 22 Uhr

Die Schirn präsentiert in einer großen Ausstellung einen der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Im New York der 1970er-Jahre hinter­ließ Jean-Michel Basquiat auf Häuser­wän­den Graf­fiti-Nach­rich­ten, colla­gierte Base­ball- und Post­kar­ten, kreierte seine eigene Klei­dung, malte auf Türen, Fens­ter­rah­men und auf riesi­gen Lein­wän­den. Aus der sich im Lower Manhat­tan versam­meln­den Kunst­szene des Post-Punk-Under­ground kommend, eroberte das Wunder­kind ohne akade­mi­sche Ausbil­dung die Kunst­welt.

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Irving Penn. Der Jahrhundertfotograf

C/O Berlin Foundation | Amerika Haus | Hardenbergstraße 22-24 | 10623 Berlin
Ausstellung vom 24. März bis 01. Juli 2018| Täglich 11-20 Uhr

Anlässlich seines 100. Geburtstages feiert C/O Berlin Irving Penn mit einer großen Retrospektive. Die Ausstellung mit rund 240 Exponaten wurde vom Metropolitan Museum of Art in Zusammenarbeit mit der Irving Penn Foundation kuratiert. Die zugesagte Schenkung von mehr als 180 Arbeiten der Irving Penn Foundation an das Metropolitan Museum of Art bildet den Kern der Ausstellung, darunter auch die weltbekannten Studien von Lisa Fonssagrives-Penn, das gefragteste Fotomodell jener Zeit, Ehefrau und Muse von Irving Penn.

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Umbrüche: Industrie - Landschaft - Wandel

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e. V. | Stresemannstr. 28 | 10963 Berlin
Eröffnung am 05. April 2018 | 19.00 Uhr
Ausstellung vom 6. April bis 27. Mai 2018
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich

Wenn in diesem Jahr die letzte Zeche im Ruhrgebiet schließt, geht eine Epoche zu Ende, die mit der rasanten Industrialisierung im 19. Jahrhundert begann. Entwicklungen, die andernorts womöglich langsamer, geplanter und weniger drastisch verlaufen, zeigen sich im Ruhrgebiet in deutlicher Schärfe.

Wie kaum ein anderer Fotograf hat Rudolf Holtappel (1923-2013) über Jahrzehnte hinweg das Ruhrgebiet und die dort lebenden Menschen porträtiert. Da er selbst überwiegend im Ruhrgebiet lebte, war er eine Art "teilnehmender Chronist", der die wechselvolle, eng mit dem Bergbau und der Stahlindustrie verknüpfte Entwicklung des Ruhrgebiets in eindrücklichen Bildern festhielt. Dabei ist es ihm gelungen, klischeehaft-allgemeine Bilder zu vermeiden. Auch bei vermeintlich bekannten Motiven gibt es immer den einen besonderen Moment und die überraschende Pointe. Kontrastierend und ergänzend zum Werk von Rudolf Holtappel eröffnen exemplarische Werkensembles von Bernd und Hilla Becher, Joachim Brohm und Jitka Hanzlová sowie Filme von Richard Serra und Marco Kugel ganz anders gerichtete Blicke auf (post-) industrielle Landschaften. So geht es Bernd und Hilla Becher (1931-2007 und 1934-2015) in ihrer zeitgleich entstandenen seriell-systematischen, meist menschenleeren Fotografie vor allem um äußerste Sachlichkeit in der Darstellung der Zweckarchitekturen der Industrie. Die Fotografien von Joachim Brohm (geb. 1955) hingegen rücken das industrielle Erbe in den Hintergrund. Undefinierte Brachflächen und anonyme Gewerbezonen an den Stadträndern sowie sich ausbreitende Freizeitangebote bestimmen seine Bilder. Jitka Hanzlová (geb. 1958) wiederum interessieren die häufig übersehenen Details, die sie in einer poetischen Bildsprache inszeniert.

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