arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich
18.09.2018

Kulturempfang der Sozialdemokratie 2018

(c) Michael Gottschalk / phothothek.net

Unter dem Titel #FREIEKUNST #FREIEMEINUNG #FREIESEUROPA haben wir am 24. September 2018 die Kunst- und Meinungsfreiheit gefeiert und darüber gesprochen, wie wir sie in schwierigen Zeiten vor der Repression durch Populisten und Anti-Demokraten schützen. In Deutschland und in Europa. Unser aller Ziel ist es, demokratische Diskurse zu ermöglichen, aktiv daran teilzuhaben und den Blick nicht abzuwenden, wenn mit einer Politik der nationalen Abschottung der Versuch verbunden ist, Meinungen massiv zu kontrollieren und die Kulturlandschaft zu instrumentalisieren.

Den diesjährigen Kulturempfang hat Andrea Nahles, die Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, eröffnet. Anschließend hielt die Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik, Michelle Müntefering, ein kurzes Grußwort, bevor es in einem Gespräch zwischen Thorsten Schäfer-Gümbel, dem Vorsitzenden des Kulturforums der Sozialdemokratie, und der Autorin Nikola Roßbach um Fragen der Zensur ging. Was ist echte Meinungsfreiheit und was muss Meinungsfreiheit eigentlich aushalten? Wie verändern sich politische Diskurse im digitalen Zeitalter und wo ziehen wir „rote Linien“?

Wir durften mehr als 150 Gäste an einem besonderen Ort begrüßen: im HAUS UNGARN (Karl-Liebknecht-Str. 9, 10178 Berlin). 1973 wurde dort das ungarische Kulturinstitut eröffnet, das sich schnell zu einem Ort für Andersdenkende und Andersfühlende in der DDR entwickelte. Es gab unzensierte Filme, kontroverse Diskussionen und man konnte als Gast relative Freiheit der Kultur in der Ungarischen Volksrepublik erleben und Kontakte zu Gleichgesinnten in Europa finden. Der perfekte Ort, um bei Musik von Leslie Clio und gutem Essen die Freiheit zu feiern.