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Aktuelles

12.04.2017

documenta14 – von Athen lernen

Judith Klose

Griechenland wird in vielen Köpfen nur mit der Krise verbunden. Die documenta14 versucht mit einem einmaligen und wichtigen Experiment, die Bilder und Diskussionen wieder auf die Menschen zu lenken. „Von Athen lernen“ – das Motto der diesjährigen documenta, die in diesem Jahr nicht nur in Kassel, sondern auch in der griechischen Hauptstadt ausgerichtet wird, zeigt uns: Hört auf dieses Land. Bei der Eröffnung, zu der unter anderem auch Bundespräsident Steinmeier, Thorsten Schäfer-Gümbel und Siggi Ehrmann angereist sind, wurde dies bei den Reden deutlich. Die größte Ausstellung zeitgenössischer Kunst versucht den Dialog zwischen Deutschland und Griechenland wieder zu stärken – durch provokative Kunst. Natürlich drehen sich viele Performances und Installationen auch um die Krise, wie beispielsweise die Aktion „Bezahlung der griechischen Schulden an Deutschland in Oliven und Kunst“ von Marta Minujín. Doch auch andere Themen rund um die Globalisierung und den Kapitalismus prägen das Programm. Und bei diesen Themen können alle voneinander lernen.
Mehr dazu unter http://www.documenta14.de/de/