arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagramtelegramlogo-spe-kleinmailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blankTwitteryoutube
Inhaltsbereich
Judith Klose,
23.02.2017

Der Wunsch nach einer politischen Demokratiebewegung

SPD

Auch leider nicht weit entfernt fand kurz vor Weihnachten ein schrecklicher Terroranschlag in Berlin stand, am Breitscheidplatz. Ein Terroranschlag, der sich gegen unsere Freiheit und Offenheit wandte. Genauso wie die rechtspopulistischen und pietätslosen Äußerungen von Rassisten im Anschluss des Anschlags. Es ist eine Zeit, in der die Welt aufgerüttelt ist. Eine Zeit, in der unser demokratisches Fundament wackelt. Das Kulturforum der Sozialdemokratie lud daher anlässlich der Bundespräsidentenwahl zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Politisiert Euch! Engagement in Zeiten von Terror und Populismus“ – und viele Menschen kamen.

Thorsten Schäfer-Gümbel begrüßte die Gäste. Er rief dazu auf, verstärkt Haltung bei jeglichen Angriffen auf unser Gesellschaftsgefüge zu zeigen. „Leider geht die Einsicht und Empathie bei vielen nicht über Nationalstaatsgrenzen hinweg. Der Hass richtet sich gegen die Globalisierung, gegen den Islam, gegen alles Fremde und gegen die Toleranz und Akzeptanz der Vielfalt. Wir müssen wir aufstehen!“ Vor allem die Kultur kann hier eine wichtige Rolle spielen. Als Raum für Dialog und Verständigung ist sie eine wichtige Stütze der Freiheit, der Demokratie und Integration.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass Engagement auf so vielfältige Weise möglich ist. Fruszina Szép, die Direktorin des Lollapalooza Festivals Berlin, versucht bei ihren Kulturevents immer die Vielfalt aller darzustellen. Bei dem Peace by Peace Festival des Sängers Fetsum wurden die gesamten Einnahmen UNICEF gespendet. Die Redner riefen beim Festival immer wieder dazu auf, Fluchtursachen und nicht Flüchtlinge zu bekämpfen. Der Schauspieler Axel Pape trat im letzten Jahr als politisches Zeichen in die SPD ein. Unser Vorstandsmitglied Tim Renner hat mit neuen Ansätzen in der Kulturpolitik versucht, Integration und Dialog lebendig zu machen. Alle riefen dazu auf, unsere Demokratie durch Engagement und Haltung zu stärken und klare Kante gegen die rechten Pöbler und Rassisten zu zeigen.

Zum Abschluss stellte Matthias Rischau das Patenprojekt „Yadan Biad – Hand in Hand“ vor, bei dem Menschen Patenschaften für Geflüchtete in Berlin übernehmen. Gelebte Integration, die viel Freude bereitet und vor allem eins stärkt: Unsere Zusammenhalt.

Unser Dank gilt der Moderatorin Jacqueline Roussety, die die Veranstaltung mit viel Herz und Neugierde leitete.