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Aktuelles

Kulturempfang der Sozialdemokratie 2019

Elf Tage vor der Europawahl stand der diesjährige Kulturempfang der Sozialdemokratie unter dem Motto: „Es müsste Liebe sein: Wir und Europa“. Katarina Barley, die Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl, diskutierte mit dem deutsch-französischen Schauspieler Christian Berkel und der Autorin und Kolumnistin Jagoda Marinic über europäische Vielfalt, das Lebensgefühl Europa und die Bedrohung der Gemeinschaft von rechts.

Eröffnet wurde der Abend mit dem Kurzfilm „Ein Teil der Welt“ von Alex Schaad. Er ist Teil des „The Love Europe Projects“: Zehn junge Regisseurinnen und Regisseure erklären in Kurzfilmen ihre Liebe zu Europa. Nicht unkritisch, Missstände werden nicht unter den Teppich gekehrt. Der Film berühre und erreiche uns ganz anders, als etwa Zeitungsartikel das könnten, sagte Thorsten Schäfer-Gümbel. Der Vorsitzende des Kulturforums der Sozialdemokratie sprach als Gastgeber des Abends im Anschluss an den Film über die emotionalen Debatten zur EU-Urheberrechtsreform und über die bevorstehende richtungsweisende Europawahl.

Katarina Barley erklärte, dass sie auf ihrer Wahlkampftour ein wachsendes Bewusstsein für Europa erlebe. Die Menschen wüssten: „Europa macht sich nicht von alleine. Und wenn wir nicht runterkommen vom Sofa, kann uns das auch um die Ohren fliegen“, so Barley. Christian Berkel besorgt das „mehrheitliche demokratische Schweigen“. Er betonte: „Das Erschreckende ist nicht nur das Erstarkten der rechten Ränder, sondern auch die Nicht-Reaktion, der Nicht-Diskurs.“

Jagoda Marinic plädierte dafür, die wunden Punkte Europas genau zu betrachten, die Scheuklappen abzulegen und den Mensch in den Mittelpunkt zu stellen. Sie sprach über das Nord-Süd-Gefälle, den Mindestlohn, der in Südeuropa bei 2-3 Euro pro Stunde liege. Menschen erleben, dass sie im Monat verdienten, was andere für zwei Hotelübernachtungen bezahlten. Die Menschen müssten andere Erfahrungen machen, um sich für Europa zu begeistern.

So wurde über wunde Punkte, über Gefahren und Hoffnungen für Europa gesprochen. Einige war man sich, dass das Friedensprojekt Europa eine der größten Errungenschaften ist, die verteidigt und gelebt werden muss.

Stefanie Lemke,
21.06.2018

Bericht vom Jahrestreffen 2018 der Kulturforen in Dessau

„Werkstatt in der Werkstatt“

Ein Jahr vor dem 100. Geburtstag des Bauhauses war das Ziel der diesjährigen Zusammenkunft aller Kulturforen der Sozialdemokratie in Dessau, auf den Spuren von Walter Gropius, Oskar Schlemmer, Marianne Brandt und Ludwig Mies van der Rohe zu wandern, um sich für eigene Veranstaltungen im kommenden Jubiläumsjahr Anregungen zu suchen und neue Impulse für die tägliche Berufs- wie Politikpraxis zu erhalten.

20.06.2018

6. Kulturpolitische Jahrestagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 20./21. April 2018 in Berlin Dokumentation | Kulturpolitik im Welt(en)Wandel

Kunst und Kultur können Vielfalt sichtbar machen, Respekt und Toleranz einfordern, Grenzen überwinden und Wandlungsprozesse mitgestalten. Wie ist also eine Kulturpolitik zu gestalten, die Kunst und Kultur Freiräume gewährt und Strukturen zu ihrer Stärkung bereitstellt?

15.06.2018

Impulsreihe startete mit Auftaktevent „Solidarität im digitalen Kapitalismus"

© Photothek

Wir stellen uns den großen Fragen der Zeit und diskutieren sie im Rahmen unserer neuen Veranstaltungsreihe mit Vordenkerinnen und Vordenkern aus Wissenschaft und Praxis. Zum Auftakt haben wir den digitalen Kapitalismus in den Blick genommen.

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14.06.2018

Thorsten Schäfer-Gümbel: Friedenspreis sendet „starkes Signal“

© Susie Knoll

Zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für Aleida und Jan Assmann gratuliert der stellvertretende SPD-Vorsitzende und Vorsitzende des Kulturforums der Sozialdemokratie Thorsten Schäfer-Gümbel:

Beide Forscher zeigen in ihrem Werk vorbildhaft die Inspirationen, die sich ergeben, wenn kluge Köpfe unterschiedlicher Disziplinen gemeinsam denken, forschen und schreiben. Es freut mich besonders, dass diese beiden großen Geister, Aleida und Jan Assmann, gemeinsam mit dem Friedenspreis auf besondere Weise geehrt werden.

07.06.2018

Thorsten Schäfer-Gümbel zum Tod von Hilmar Hoffmann

Der Tod von Hilmar Hoffmann macht nicht nur Kulturpolitiker, sondern die ganze SPD sehr traurig. Im Alter von 92 Jahren ist der frühere Frankfurter Kulturdezernent verstorben.

Sein Anspruch „Kultur für alle“ war und ist das oberste Gebot sozialdemokratischer Kulturpolitik. Für ihn, der ein Jahr nach Brandts Amtsübernahme in Bonn Dezernent in Frankfurt wurde, galt Willy Brandts Forderung „mehr Demokratie wagen“ auch auf dem Gebiet der Kultur. Das Ziel ist der kritische, urteilsfähige Bürger, der imstande ist, durch einen permanenten Lernprozess die Bedingungen seiner sozialen Existenz zu erkennen und sich entsprechend zu verhalten.

29.05.2018

Herzlichen Glückwunsch Juli Zeh!

© Michael Gottschalk / phothothek.net

Als Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie gratuliere ich Dir herzlich zur Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz und freue mich wirklich sehr, dass Du diese besondere Würdigung erfährst. Du gehörst zu den Kulturschaffenden, die sich einmischen, die mit streiten, die mit viel Herzblut für die Menschen- und Freiheitsrechte und die Demokratie insgesamt kämpfen.

07.05.2018

200 Jahre Karl Marx

Karl Marx ist einer der wichtigsten Denker der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Doch welche Bedeutung haben seine Lehren heute? Zum 200. Geburtstag hat der SPD-Parteivorstand eine Broschüre mit Texten von Christian Krell, Thomas Meyer und Klaus-Jürgen Scherer herausgegeben.

23.04.2018

Thorsten Schäfer-Gümbel zum Tod von Dieter Lattmann

Im Alter von 92 Jahren ist der Schriftsteller und ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Dieter Lattmann verstorben. Er war ein unermüdlicher Kämpfer, Idealist und maßgeblich an der Einführung der Künstlersozialversicherung 1981 beteiligt. Diese ist bis heute ein zentrales Element der sozialen Absicherung und eine wichtige Stütze für mehr als 185.000 Kulturschaffende und Kreative.

16.04.2018

Michelle Müntefering neue Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik

© Jorinde Gersina

Die SPD gewinnt mit Michelle Müntefering als Staatsministerin im Auswärtigen Amt eine weitere wichtige kulturpolitische Akteurin auf Bundesebene. Schon in ihrer ersten Rede zur Amtseinführung am 22. März im Auswärtigen Amt hat sie deutlich gemacht, dass sie diese Aufgabe voller Tatendrang übernimmt, sich gleichwohl der verschiedenen Herausforderungen bewusst ist.

Thorsten Schäfer-Gümbel,
12.04.2018

Keine zusätzliche Würdigung für Songs, die Gewalt verherrlichen oder unsere Erinnerungskultur in den Dreck ziehen

Es ist ECHO-Zeit in Berlin und der renommierte Musikpreis wandert heute in die Hände der erfolgreichsten Musikerinnen und Musiker des letzten Jahres. Die Künstlerinnen und Künstler, die mit ihren Songs reflektieren, bewegen und auch kritisieren, haben die Würdigung ihrer erfolgreichen Arbeit mehrheitlich verdient.